Die kurze Antwort
Wähle das Werkzeug danach, was hinter dem Objekt liegt. Kleine Flecken brauchen oft nur eine einfache Reparatur. Große Lücken oder komplizierte Szenen brauchen mehr Kontrolle und eine genaue Prüfung.
Behalte das Original auf einer eigenen Ebene. Beim Entfernen wird der verdeckte Bereich ersetzt. Es wird nicht sichtbar, was dort wirklich hinter dem Objekt lag.
In diesem Beitrag
Das ist wichtig
- Beginne mit der kleinsten sinnvollen Reparatur.
- Berücksichtige bei Bedarf auch den Objektschatten.
- Prüfe gerade Linien und wiederholte Muster.
1. Festlegen, was unverändert bleiben muss
Notiere, was verschwinden soll und was bleiben muss. Ein Staubfleck auf einer Wand ist eine andere Aufgabe als ein Stuhl vor einem gemusterten Boden. Prüfe auch, ob das Objekt einen Schatten wirft oder in einem Spiegel erscheint.
Entfernst du eine Tasse und lässt ihren Schatten stehen, fällt die Bearbeitung auf. Entfernst du einen dauerhaften Riss aus einem Immobilienfoto, verändert das möglicherweise die Aussage des Bildes. Kläre den Zweck, bevor du Belege oder wichtige echte Eigenschaften ersetzt.
2. Kleine Probleme örtlich reparieren
Für einzelne Flecken auf einfachen Flächen eignet sich der Bereichsreparatur-Pinsel. Arbeite auf einer leeren Ebene mit „Alle Ebenen aufnehmen“ (Sample All Layers). Setze kurze Klicks oder Striche und prüfe danach die Struktur.
Möchtest du die Quelle selbst wählen, nutze den Reparatur-Pinsel. Nimm mit Alt-Klick unter Windows oder Wahltaste-Klick unter macOS eine saubere Nachbarstelle auf. Oberfläche und Licht sollten passen. Kopiere keine scharfe Kante in eine glatte Wand und nicht denselben auffälligen Fleck mehrfach.
Mehr dazu: Adobe: Kleine Flecken reparieren · Adobe: Eine Quelle für den Reparatur-Pinsel wählen
3. Das Entfernen-Werkzeug gezielt nutzen
Wähle das Entfernen-Werkzeug und bedecke das Objekt mit einem Pinselstrich oder einer Umrandung. Nimm etwas Umgebung dazu. Aktiviere auf einer eigenen leeren Ebene „Alle Ebenen aufnehmen“, damit das Original erhalten bleibt.
Prüfe den Modus: Adobe beschreibt „Generative KI ein“, „Generative KI aus“ und „Automatisch“. Automatisch kann generative KI verwenden. Wähle passend zur Aufgabe. Liefert ein Strich ein schlechtes Ergebnis, suche die Ursache, statt dieselbe beschädigte Stelle immer weiter zu übermalen.
Mehr dazu: Adobe: Modi und Ebenenaufnahme des Entfernen-Werkzeugs
4. Bei größeren Lücken die Quelle kontrollieren
Die inhaltsbasierte Füllung kopiert aus anderen Teilen des Fotos. Du kannst bestimmen, welche sie nutzt. Öffne sie für den gewählten Bereich. Entferne Stellen, aus denen sie nicht kopieren soll. Prüfe die Vorschau. Wähle „Neue Ebene“ als Ausgabe, damit du die Füllung überarbeiten kannst.
Braucht die Szene neue Inhalte, ist Generatives Füllen eine weitere Methode. Wähle den Bereich aus und nutze die aktuellen Optionen. Ein leerer Prompt kann den Bereich passend zur Umgebung füllen. Prüfe das Ergebnis genau. Auch ein glaubwürdiges Ergebnis beweist nicht, was hinter dem Objekt lag.
Mehr dazu: Adobe: Quellen und Ausgabe der inhaltsbasierten Füllung · Adobe: Einen Bereich mit Generativem Füllen bearbeiten
5. Die ganze Umgebung kontrollieren
Suche bei 100 % nach wiederholten Steinen, verschmierter Körnung, verbogenen Fliesen und weichen Flecken. Verfolge Linien durch die Reparatur: Eine Wandkante sollte nicht plötzlich seitlich verspringen. Prüfe danach in der Gesamtansicht Schatten, Spiegelungen und Blickwinkel.
Scheitert das Ergebnis an einer wichtigen Kante, arbeite mit einer kleineren Reparatur, einer besseren Quellstelle oder einer weiteren Aufnahme der Szene. Behalte mit einer Maske nur gute Teile. Die Maske verbirgt andere Teile, ohne sie zu löschen. Speichere die Ebenendatei und prüfe vor dem Versenden auch den Export in Ausgabegröße.
Quellen und weitere Informationen
Funktionen können sich ändern. Prüfe die verlinkten Informationen für deine Version und deinen Dienst. Einige Quellen sind auf Englisch.
