Die kurze Antwort
Frage die Druckerei vor dem Vergrößern nach der benötigten Größe und Datei. Frage auch nach dem Farbprofil. Es erklärt der Software, wie sie die Farben lesen soll. Prüfe jeden KI-Bereich in der geplanten Druckgröße.
PPI heißt Pixel pro Zoll im Druck. Pixel sind die winzigen Bildpunkte. Ein Zoll sind 2,54 cm. Eine andere PPI-Zahl erzeugt keine Details. Du brauchst genug klare Bildpunkte und eine Prüfung auf Papier.
In diesem Beitrag
Das ist wichtig
- Berechne die Pixelzahl aus der gewünschten Druckgröße.
- Prüfe KI-Details vor dem Vergrößern.
- Nutze die Vorgaben des Druckdienstleisters.
1. Die Druckvorgaben einholen
Frage nach Breite, Höhe, Beschnittzugabe, gewünschter PPI-Zahl, Dateiformat und Farbprofil. Die Beschnittzugabe ist zusätzliche Bildfläche außerhalb der späteren Schnittkante. Halte wichtige Gesichter, Texte und Etiketten von dieser Kante fern.
Wandle nicht allein deshalb in CMYK um, weil etwas gedruckt wird. Manche Druckereien brauchen RGB, andere CMYK oder PDF/X. Das sind verschiedene Arten, eine Druckdatei vorzubereiten. Nutze die Vorgabe deiner Druckerei. Bewahre die Arbeitsdatei mit Ebenen auf, bevor du eine Ausgabekopie erstellst.
Mehr dazu: Adobe: Bilder für den professionellen Druck vorbereiten
2. Die vorhandenen Pixel prüfen
Öffne „Bild > Bildgröße“ (Image > Image Size). Schalte „Neu berechnen“ (Resample) aus, um zu sehen, wie sich deine vorhandenen Pixel auf die Druckgröße verteilen. So siehst du, wie groß sich das Bild mit den vorhandenen Pixeln drucken lässt.
Ein Beispiel: Du möchtest 10 × 8 Zoll drucken. Das sind 25,4 × 20,32 cm. Bei 300 PPI brauchst du dafür 3000 × 2400 Pixel. Ergänze nötigen Platz an der Schnittkante. Rechne Zoll mal PPI. 1500 × 1200 Pixel ergeben bei derselben Größe nur 150 PPI. Nutze den Zielwert der Druckerei; 300 ist keine Regel für jeden Druck.
Mehr dazu: Adobe: Bildgröße und Auflösung ohne neue Pixel ändern
3. Den Inhalt vor dem Vergrößern untersuchen
Prüfe das Bild bei 100 %, besonders generierte Erweiterungen, reparierte Gesichter und Produktetiketten. Suche nach unterbrochenen Linien, falschen Buchstaben, glatten Flecken und wiederholten Strukturen. Eine größere Datei kann diese Fehler sichtbarer machen.
Brauchst du mehr Pixel, probiere die Vergrößerung an einer Kopie und vergleiche mit der Quelle. Verwirf Änderungen an Identität, Schrift oder Produktform. Fehlen weiterhin brauchbare Details, besprecht einen kleineren Druck, anderen Ausschnitt oder eine bessere Quelle. Versprich nicht, die KI habe das Original wiederhergestellt.
4. Die geplanten Druckfarben vorab ansehen
Die Druckerei kann dir ein Profil für ihr Papier und ihren Drucker geben. Wähle es unter „Ansicht > Proof einrichten“ (View > Proof Setup). Öffne die Vorschau mit „Ansicht > Farbproof“ (Proof Colors). Das ändert nur die Vorschau, nicht die gespeicherte Datei.
Wie gut die Vorschau hilft, hängt von Bildschirm, Einstellungen und Profil ab. Papier wirkt zudem anders als ein leuchtender Bildschirm. Prüfe Schatten, helle Details und kräftige Farben. Ändere für den Druck eine eigene Kopie. Behalte dein Original und dein Web-Bild auch.
Mehr dazu: Adobe: Druckfarben am Bildschirm simulieren · Adobe: Bilder für den professionellen Druck vorbereiten
5. Eine Probe und die fertige Datei prüfen
Bestelle bei wichtigen Aufträgen eine Probe aus dem gewählten Druckverfahren. Prüfe einen kleinen Teil im späteren Maßstab. Er sollte ein Gesicht, feine Details, einen KI-Übergang und wichtige Farben zeigen. Ein kleiner Druck des ganzen Bildes kann Fehler verbergen, die auf dem großen Druck auffallen.
Öffne die Ausgabedatei und prüfe Maße, Ausschnitt, Profil und sichtbaren Inhalt. Frage, ob der Anbieter automatische Korrekturen anwendet. So weißt du, was nach dem Hochladen passiert. Bewahre die freigegebene Datei und ihre Einstellungen zusammen für spätere Nachdrucke auf.
Quellen und weitere Informationen
Funktionen können sich ändern. Prüfe die verlinkten Informationen für deine Version und deinen Dienst. Einige Quellen sind auf Englisch.
