Die kurze Antwort
Vereinbare, was das Bild zeigen muss, was sich ändern darf und welche Tools die Dateien verarbeiten dürfen. Lass danach ein Muster freigeben, bevor du die ganze Serie bearbeitest.
Kläre auch Prüfung, Nacharbeit und spätere Änderungen. Ein schnelles KI-Ergebnis ist nicht automatisch ein fertiges Kundenbild.
In diesem Beitrag
Das ist wichtig
- Beschreibe erlaubte Änderungen konkret und sichtbar.
- Nutze ein freigegebenes Muster als Vorlage für den Rest.
- Kläre den Umgang mit Dateien und spätere KI-Änderungen vor der Lieferung.
Beginne mit dem Bild, das der Kunde braucht
Frage, wo das Bild erscheinen soll und was es zeigen muss. Für eine erste Werbeidee, ein Shopfoto und ein Porträt gelten unterschiedliche Ansprüche an die Genauigkeit. „Mach es besser“ ist noch kein vollständiger Auftrag.
Erstelle zwei Listen: Was darf sich ändern? Was muss bleiben? Bei einer Flasche darf vielleicht der Hintergrund wechseln. Deckel, Etikett, Farbe und Form müssen aber gleich bleiben. Bei einem Porträt sind vielleicht kleine Hautkorrekturen erlaubt, während die natürliche Hautstruktur bleiben soll.
Kläre den Ablauf vor dem Upload
Prüfe, ob der Kunde externe KI-Dienste erlaubt und welche Dateien du senden darfst. Nenne das genaue Tool und Modell. Ein allgemeines Ja zu KI reicht nicht für jede Nutzung. Kläre Vertraulichkeit, Speicherung und erlaubte Vorlagen vor dem ersten Upload.
Gib dieselben Grenzen an externe Retuscheure weiter. Ein Immobilienfotograf berichtete, dass sein Bearbeiter Details geändert hatte, die echt bleiben sollten. Hier fehlte eine klare Absprache über das Ergebnis und über das Tool.
Mehr dazu: Nutzerdiskussion: KI-Grenzen mit einem externen Bildbearbeiter abstimmen
Schreibe einen Auftrag, dem andere folgen können
Nutze kurze, genaue Sätze. Halte fest, welche Änderungen eine neue Freigabe brauchen.
- Zweck: Produktbilder für den Onlineshop in den vereinbarten Größen.
- Darf sich ändern: Hintergrund und Gegenstände um das Produkt.
- Muss bleiben: Produktform, Verpackungstext, Farbe und mitgeliefertes Zubehör.
- Ablauf: nur die freigegebenen Tools und Vorlagen verwenden.
- Freigabe: zuerst ein Muster; die ganze Serie erst nach Zustimmung bearbeiten.
- Lieferung: vereinbarte Bilddateien, Arbeitsdateien und eine kurze Angabe zu KI-Bildteilen.
Zeige das Muster und erkläre die restliche Arbeit
Zeige Original und Vorschlag nebeneinander. Frage nach Licht, Oberflächen, Produktdetails und der Stärke der Retusche. Zeige einen Ausschnitt, wenn kleine Details wichtig sind. Speichere die freigegebene Version, damit alle dasselbe Bild meinen.
Erkläre die Nacharbeit am konkreten Bild: „Raum und Licht stehen. Ich muss noch die Etikettkante korrigieren und das Bild in der Ausgabegröße prüfen.“ Sage das nur, wenn es der tatsächlichen Arbeit entspricht.
Vereinbare, wie viele Korrekturrunden enthalten sind und was bei einem geänderten Auftrag passiert. Plane Zeit für Prüfung und Korrekturen ein. Kalkuliere nicht nur die erste Bilderstellung.
Besprecht auch Änderungen nach der Lieferung
Eine Person aus der Illustration berichtete, erst nach der Veröffentlichung vermutete KI-Änderungen an ihrer Auftragsarbeit entdeckt zu haben. Der Beitrag zeigt ein mögliches Abstimmungsproblem. Er klärt nicht die rechtlichen Ansprüche der Beteiligten.
Vereinbare, ob der Kunde später KI-Änderungen machen, Arbeitsdateien an andere Dienste senden oder die Bilder anders nutzen darf. Kläre, welche Änderungen Zustimmung brauchen. Besprecht auch, ob dein Name an einer veränderten Version stehen soll. Lass wichtige Rechtevereinbarungen rechtlich prüfen.
Mehr dazu: Nutzerdiskussion: Ein Kunde verändert beauftragte Illustrationen
Mache die Freigabe zu einer klaren Entscheidung
Eine mögliche Nachricht lautet: „Bitte bestätige die angehängte Version für [Zweck]. Wir haben [Bereiche] geändert, [wichtige Details] erhalten und [freigegebenes Vorgehen] genutzt. Bitte nenne offene Punkte, bevor wir den Rest der Serie so bearbeiten.“ Setze nur geprüfte Angaben ein.
Wenn ein Kunde auf KI-Bilder umstellt, biete Leistungen an, die du zeigen kannst: genaue Produkte, passende Bildserien, sorgfältige Prüfung und später änderbare Dateien. Zeige ein gutes Muster und einen klaren Auftrag. Versprich nicht, dass das Tool alle weitere Arbeit überflüssig macht.
Quellen und weitere Informationen
Funktionen können sich ändern. Prüfe die verlinkten Informationen für deine Version und deinen Dienst. Einige Quellen sind auf Englisch.
