Die kurze Antwort
Ein Prompt ist dein Auftrag an die KI. Schreib, was sie ändern soll und was bleiben muss. Dafür reichen normale Sätze. Du brauchst keinen Code.
Beginne mit einer Änderung. Gefällt dir das Ergebnis nicht, ändere zuerst die unklare Stelle in deinem Auftrag.
In diesem Beitrag
Das ist wichtig
- Beschreibe etwas, das du im Bild sehen kannst.
- Sag bei jedem Beispielbild, wofür die KI es nutzen soll.
- Markiere den Bereich, wenn nur ein Teil des Bildes anders werden soll.
Beginne mit einer Änderung
„Mach das Bild besser“ ist sehr offen. Schreib lieber: „Ersetze die graue Wand durch eine hellblaue Wand.“ Danach kannst du leicht prüfen, ob die KI deinen Auftrag erfüllt hat.
Beschreibe bei einem vorhandenen Foto die gewünschte Änderung. Wenn du einen ganz neuen Raum beschreibst, ändert die KI vielleicht mehr als die Wand. Adobe empfiehlt klare, beschreibende Wörter. Ein Auftrag für eine kleine Korrektur darf anders aussehen als einer für ein neues Bild.
Mehr dazu: Adobe: Klare Bild-Prompts schreiben
Nutze drei einfache Fragen
Was soll sich ändern? Wie soll es danach aussehen? Was muss bleiben? Ein Beispiel: „Mach die Wand hinter dem Stuhl hellblau. Lass den Stuhl, den Boden und die Beleuchtung wie im Original.“ Prüfe das Ergebnis trotzdem. Ein Satz allein schützt die Details nicht sicher.
Sei auch beim Licht genau. „Weiches Licht von links“ ist klarer als „schönes Licht“. Statt „professionell“ kannst du schreiben, was du meinst: weichere Schatten, ein dunklerer Hintergrund oder weniger Spiegelungen.
- Ändern: die Wand hinter dem Stuhl.
- Aussehen: hellblauer, gestrichener Putz.
- Behalten: Stuhl, Stoff, Boden und vorhandene Schatten.
Zeige den Bereich und passende Beispiele
Wörter zeigen der KI keine genaue Grenze. Markiere deshalb den Bereich, den du ändern willst. Prüfe danach die Ränder. Lass das Original auf einer eigenen Ebene. Mit einer Maske kannst du Teile des neuen Bildes ausblenden und das Original wieder zeigen.
Ein Referenzbild ist ein Bild, das der KI als Beispiel dient. Sag dazu: „Nimm den Stuhl aus Bild 1 und die Wandfarbe aus Bild 2.“ Prüfe, ob das gewählte Modell diese Bilder nutzen kann. Entferne alte Beispiele, die zu einem anderen Auftrag gehören.
Mehr dazu: Adobe: Mit Beispielbildern arbeiten · Adobe: Bilder mit Generativem Füllen bearbeiten
Verbessere einen Punkt nach dem anderen
Die blaue Wand passt, aber der Stuhl ist anders? Prüfe zuerst, welchen Bereich du markiert hast und welches Bild du gesendet hast. Mach den Auftrag dann genauer. Du kannst den ursprünglichen Stuhl auch mit einer Maske wieder einblenden.
Manche Tipps empfehlen JSON. Das ist eine Schreibweise mit festen Feldern, die oft in Code vorkommt. Sie macht Bilder nicht automatisch besser. Kurze Zeilen wie „Ändern“, „Licht“ und „Behalten“ reichen oft, um deinen Auftrag zu ordnen.
Speichere einen guten Prompt zusammen mit dem Original, den Beispielbildern und dem Ergebnis. Notiere auch das Modell und die Einstellungen. Ändere beim nächsten Test nur einen Punkt. So siehst du leichter, was geholfen hat.
Quellen und weitere Informationen
Funktionen können sich ändern. Prüfe die verlinkten Informationen für deine Version und deinen Dienst. Einige Quellen sind auf Englisch.
